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Die SNES-Konsole

Allgemeines

Das Super Nintendo Entertainment System (oder kurz SNES) kam in Europa im Jahre 1993 auf den Markt und ist nach dem NES Nintendos zweite Konsole.

SNES-Konsole

Technische Details

In der SNES-Konsole arbeitet ein Prozessor (16-Bit Ricoh 5A22 (65C816-Kern)) mit sage und schreibe 3,58 Mhz. Nicht gerade viel (Nintendos auch schon betagte Konsole „Gamecube“ arbeitet mit knapp 450 Mhz, also mehr als 100mal soviel), aber damals hat es gereicht.

Doch die (für heutige Verhältnisse geringe Rechenpower) bot durch den eingebauten DSP (Digital Signal Processor) durchaus eine revolutionäre Videospiele-Grafik. So besitzt der DSP eine Fähigkeit namens „Mode7“, die es ermöglichte, 2D-Grafiken in drei Dimensionen bewegen und drehen zu können. So wurde eine Art Psydo-3D erschaffen.

SNES-Konsole frontal

Steigerung der Grafikpower

Doch irgendwann hatten die Programmierer die vorhandene Hardware ausgereizt und eine Steigerung der Grafik schien nicht mehr möglich. Nintendo reagierte darauf mit der Entwicklung des sogenannten „Super FX“-Chips. Dieser Chip wurde nicht in die Hardware eingebaut, sondern direkt in die Spielemodule, die diese zusätzliche Power benötigten. Der Unterschied zum Psydo-3D der „Mode7“-Funktion ist, dass der „Super FX Chip“ echte Polygone berechnen kann.

Nach einiger Zeit kam dann noch der „Super FX 2 Chip“, der nicht nur Polygone erzeugen, sondern auch zusätzlich biegen und strecken konnte.

SNES-Konsole, Logo und Anschlüsse

Sound

Das SNES bietet, dank eines 8-Kanal-Stereo-Chips, echten Stereo-Sound. So beschränkt sich der Spielspaß nicht nur auf die Grafik, auch dem Ohr wird einiges geboten.

Sonstige Hardware-Infos

Was den Speicher betrifft, sind die Zahlen heutzutage auch eher „lächerlich“:
128kb RAM insgesamt, 64kb Video-RAM und 8kb Sound-RAM.